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Mehr als 45 Jahre erfolgreich im Motorsport

 

Bilstein blickt auf mehr als 45 erfolgreiche Jahre im Motorsport zurück: Dieter Glemser, Hans Heyer, Jackie Ickx, Walter Röhrl, Alain Prost, Bob Wollek, Stefan Bellof, Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig... Die Liste der Fahrer, die über die Jahre auf Stoßdämpfern aus Ennepetal als Sieger und Titelträger in die Motorsportgeschichte eingegangen sind, liest sich, wie das Who is Who der internationalen Motorsportszene. Dabei ist die Bandbreite der gewonnenen Meistertitel und Einzelsiege mindestens genauso vielfältig: Von der historischen Mille Miglia über Siege bei allen wichtigen 24h-Rennen rund um den Globus bis hin zum Titel in der Königsklasse des Motorsports, der Formel-1-Weltmeisterschaft.

 

In den 70er Jahren heimsten Bilstein-Fahrer reihenweise Titel in der deutschen Rennsportmeisterschaft und der Tourenwagen Europameisterschaft ein. 1977 bestiegen Ickx/Barth/Haywood (Porsche 936 Turbo) zum ersten Mal für Bilstein den obersten Podestplatz beim Langstreckenklassiker in Le Mans, zwei Jahre später errang Klaus Ludwig im Kremer Porsche 935 Turbo seinen ersten Meistertitel in der DRM.

 

Das folgende Jahrzehnt sollte die erfolgreichste Dekade von Bilstein Motorsport werden. Alain Prost gewann im McLaren 1985 und 1986 zwei Mal in Folge die Formel-1-Weltmeisterschaft. Abseits der befestigten Rennstrecken fuhren Walter Röhrl, Timo Salonen, Juha Kankkunen und Miki Biasion insgesamt fünf Titel in der Rallye Weltmeisterschaft ein und 1984 gewannen Metge/Lemoyne im Porsche 911 Allrad zum ersten mal die Rallye Paris-Dakar, die härteste Rallye der Welt. Garniert wurden die 80er-Jahre von vier Siegen beim 24h-Rennen in Le Mans, einem Erfolg bei den 24-Stunden von Daytona und dem ersten Sieg der Ennepetaler bei der Hatz zwei Mal rund um die Uhr in der „Grünen Hölle“ des Nürburgrings mit Ravaglia/Pirro/Giroix im Schnitzer BMW M3.

 

Die Serie der Erfolge setzte sich in den 90er Jahren fort. In den USA waren zeitweise bis zu 90 Prozent des Nascar-Starterfeldes auf Bilstein-Stoßdämpfern am Start. US-Legenden wie Dale Ernhardt und Sterling Marlin bogen dabei als Champions in die berühmte „Victory Lane“ ein. In Europa boomte derweil die DTM und auch hier stattete Bilstein oftmals einen Großteil des Starterfeldes aus, Fahrer wie Nicola Larini, Klaus Ludwig und Bernd Schneider kamen zu Meisterehren.

 

Nach einigen Jahren Auszeit startete die DTM im Jahr 2000 erneut durch. Bilstein rüstete von Beginn an erfolgreich das Team AMG-Mercedes aus. Im AMG-Mercedes CLK-DTM wurde Bernd Schneider in den Jahren 2000, 2001 und 2003 Meister. Im Jahr 2005 eroberte HWA mit Garry Paffet den Meistertitel und 2006 meldete sich Rekordchampion Bernd Schneider mit dem Meistertitel zurück.



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